Wissen und Erfahrungen rund um den Aktienmarkt bilden zusehends nicht den Bereich der Finanzmathematik ab und so zahlt man oft >Lehrgeld<. Dass das aber nicht sein muss, zeigt die Zusammenführung und das einfache Erklären dieser komplexen Materie im vorliegenden Text oder man kann im Internet unter http://www.de.sharewise.com/index/DAX/kurs-aktien nachlesen. Dieser Text kann aber wegen seiner Kürze nur ein Ausschnitt und Abriss aus jahrzehntelanger und so angereicherter Expertise mit dem Aktien-Markt darstellen.
Mit Finanzmathematik: Aktienentwicklungen leichter verstehen
Die entsprechenden finanzmathematischen Algorithmen wie Regressionsgeraden können Kurzfristigkeiten wie >Bank Holidays< und damit Börsen-Stillstände oder Rahmenbedingungen wie Ölkriege ausschalten. Dabei soll die einfache, lineare Regressionsfunktion verwendet werden. a ist das Absolutglied und b der Multiplikator von x; der Tangens bezeichnet den Anstieg der Geraden; wobei eine Gerade wenig aussagekräftig ist. Nur über ein Bündel von Geraden, die natürlich einzeln statistisch etwa durch ihr Bestimmtheitsmaß nahe Eins oder einem Durbin-Watson-Test auf Autokorrelation getestet werden sollen, können signifikante Aussagen getroffen werden. Gerade mit einem Bestimmtheitsmaß unter rund 9,7 sind vom nachstehenden Analyseprozess aus dem Bündel ausgeschieden werden. Ein Mittel von 12 gibt erste grobe Anhaltspunkte. Aktienentwicklungen dürfen nur langfristig beispielsweise im zehn Jahres-Rhythmus betrachtet werden. Somit lässt sich mit Aktien gutes Geld verdienen, wenn man den „Dreh“ einmal heraus hat. Was braucht man dazu?
Risikostreuung muss ausreichend sein:
Ausreichend – ab etwa 10.000 Euro – Kapital, Zeit – etwa zehn Jahre – und hinlängliche Risikostreuung. Ausreichende Risikostreuung ist gegeben, wenn man ein Aktienbündel mit maximal 15 Prozent Rendite auswählt. Geht man mit diesen Parametern in die Gleichung, zeigt sich schnell, dass man auf der Rohstoffbörse auf der sicheren Seite ist – vorausgesetzt man erhält noch eine Aktie oder ist schon zu spät dran –wie am Gold-Markt. Ein anderes Fallbeispiel zeigt der kanadische Royalty-Konzern Franco-Nevada: Der Nettogewinn stieg heuer von 0,18 Dollar je Aktie auf 0,33 Dollar pro Anteilschein auf. Zugleich wollen sie die monatliche Dividende um 25 Prozent anheben. Die Aktionäre wird’s ab Juli 2012 freuen. Wenn ein Fazit über den Aktienmarkt gezogen werden soll, so zahlt sich ein langer Atem aus, denn Zick-Zack Kurse in einem gewissen Streubereich von rund drei Sigma – als Faustformel – ist noch kein Grund zu Beunruhigung und das Aktienpaket soll noch nicht abgestoßen werden, Es gibt als potenzielles Aktionär zahlreiche Fehler, die einem passieren können. Für den günstigen Handel mit Aktien soll man nicht nur einen denkbar niedrigen Einstiegskurs abwarten, sondern auch einen beträchtlichen Ausstiegskurs. Was sich trivial anhört, wird immer wieder nicht richtig gehandhabt. Auch nie soll in eine fallende Aktie investiert werden. Denn so verhält es sich wie mit einem fallenden Messer. Heilsamstes Gegenbeispiel sind die deutschen Solaraktien. Einige von ihnen erklommen noch vor drei Jahren die Traummarke von weit über 100 Eur. Gegenwärtig entstanden daraus nur Pennystocks. Unerfahrene Aktionäre verkaufen Aktien, die kleine Dividende einfahren. So ist es aber durchaus denkbarer, dass ein Gewinner weiter gewinnt, als dass ein Verlierer wieder gewinnt und wenn es auch noch so wenig ist. Wenn schließlich von „Geheimtipp“ bei einer Aktie gesprochen wird, sollte man hellhörig sein. Erfahrungsgemäß versteckt sich dahinter ein Ramschpapier, in welchem irgendjemand großes Leistungsvermögen meint. Dies ist freilich meist nicht der Fall und so fährt man damit nur ein.